Walting-Gungolding – Deutliche Kritik äußerte Waltings Kreisrätin, Jutta Herzner-Tomei, an der Besetzung der beiden Stellvertreter des Eichstätter Landrats. Mit Hilfe der außerordentlichen Stimme von Landrat Anton Knapp wurden entgegen der neuen Mehrheitsverhältnisse im Kreistag zwei CSU-Vertreter in die Ämter bestellt.
„Der Wählerwille wird schier ignoriert, wenn eine Partei mit unter 50% bei den Kommunalwahlen mit der Stimme ihres Parteifreundes und Landrats seine beiden Stellvertreter ins Amt hievt. Über 50% der Bürger im Landkreis sind an der Spitze des Landratsamtes nun nicht vertreten. Das zeugt nicht gerade von einer gereiften demokratischen Kultur bei den Christsozialen“, erklärt Jutta Herzner-Tomei.
Gemeinsam mit SPD und B’90 Die Grünen hatte die Waltinger Kreisrätin den unterlegenen Anton Haunsberger von den Freien Wählern bei der Wahl der Landrats-Stellvertreter unterstützt.